Fassade des Gymnasiums Kaiser-Friedrich-Ufer Hamburg
Eindrücke vom Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer Hamburg

Vieles haben wir schon erreicht

Abgeschlossene Arbeitsgruppen

Manches haben wir erreicht, manches nicht. Einige Themen sind erledigt, andere noch offen. Der Elternrat setzt sich jedes Jahr aus anderen Menschen zusammen, und jeder von uns hat andere Stärken und Interessen. Deshalb arbeiten wir nicht in jedem Jahr an denselben Themen. Eine Übersicht über unsere Aktivitäten und Erfolge der letzten Jahre.

Aktionen – Oberstufenhaus

„Hilfe, das Bismarckhaus ist in Gefahr! Was sollen wir tun?“ Diese Frage war im Mai 2009 der Anlass zur eiligen Gründung einer neuen Arbeitsgruppe. Denn im Rahmen der Schulreform geisterte ein Vorschlag durch die politischen Gremien, den wir als Eltern keineswegs akzeptieren konnten: Das Oberstufenhaus des Eimsbütteler Modells sollte zur Primarschule werden.

Unsere Arbeitsgruppe sollte mit Aktionen auf diese für uns untragbare Situation aufmerksam machen. Ziel war es, das Bismarckhaus für die beiden Oberstufen des Gymnasiums Kaiser-Friedrich-Ufer und des Helene Lange Gymnasiums (HLG) zu erhalten und damit die Zukunft des Eimsbütteler Modells zu sichern.

Nach vielen Aktivitäten wie einer großen Demonstration vor dem Rathaus, einer gemeinsamen Elternveranstaltung mit dem HLG und vielen Gesprächen und Diskussionen mit der zuständigen Behörde sind wir froh, dass das Oberstufenhaus immer noch unser Oberstufenhaus ist. Ein Erfolg für alle Seiten!

Profiloberstufe

Seit dem Schuljahr 2004/2005 beschäftigte sich der Elternrat mit den Plänen des Senats, die gymnasiale Oberstufe zu reformieren und eine sogenannte Profiloberstufe einzuführen. 2009 fiel endgültig die Entscheidung: Die Schüler, die ab Schuljahr 2010 in die Oberstufe kommen sollten, würden kein Kurssystem mit Leistungskursen mehr haben.

Sie absolvieren jetzt ihr Abitur in mindestens zwei Kernfächern (Deutsch, Mathe, Englisch), ihrem Profilfach und einem relativ frei wählbaren Fach. Kernfächer und Profilfächer werden vierstündig, alle weiteren Fächer zweistündig unterrichtet. Die Profile werden sowohl vom HLG als auch vom KaiFU angeboten, so dass das

erhalten bleibt.

Die Erfahrungen mit der Profiloberstufe und dem doppelten Jahrgang wurden von der Schulleitung eruiert und mit dem Elternrat besprochen. Die AG wurde 2011 beendet.

KaiFU Schulhof

Eigentlich wollten die älteren Schüler „nur“ ein paar Sitzgelegenheiten, um sich in der Pause nett unterhalten zu können. Diesen Wunsch äußerten sie 2009 in der AG Ganztagsbetrieb. Nach einer ersten Bestandsaufnahme stellte man schnell fest, dass der Schulhof für die Bedürfnisse von Ganztagsschülern suboptimal, um nicht zu sagen eine Katastrophe ist.

Flugs wurde die Arbeitsgruppe "KaiFU Schulhof" gegründet, die einiges bewegt hat. Die schöne, neue Kantine ist jetzt der Mittelpunkt des Pausenhofs. Die Arbeitsgruppe ruht seit 2012, wird aber vielleicht weitergeführt. Es gibt noch tolle Pläne!

Lebendige Geschichte

„Wie war das eigentlich am KaiFU?‟

Jugendliche suchen, erleben und bewahren die Geschichte eines Wohnquartiers

Am Gymnasium Kaiser-Friedrich-Ufer brüten Jugendliche über ihren Geschichtsbüchern. In der Cafeteria der Schule treffen sich regelmäßig Seniorinnen und Senioren aus der Nachbarschaft. Als Bewohner der 1921 erbauten Wohnanlage am Kaiser-Friedrich-Ufer sind sie ideale Zeitzeugen der Geschichte ihres Stadtteils. Wieso nicht generationsübergreifend miteinander und voneinander lernen? Register to read more...

Suchtprävention
Die Drogenprävention hat am KaifU Tradition: Aus der Erfahrung, dass Kiffer Raucher sind, aber aus Nichtrauchern selten Kiffer werden, wurde das KaiFU 2003 (zeitgleich mit dem Christianeum) die erste rauchfreie Schule in Hamburg. 2005 wurden Info-Veranstaltungen zur Suchtprävention für alle 7. Klassen eingeführt. Die Resonanz war sehr positiv. Register to read more...

Klimakonferenz

Wie gehen wir miteinander um?

Am Anfang des Schuljahrs 2004 entstand die AG Vereinbarungskultur als Antwort auf die von Lehrerseite gewünschten Regeln zum Verhalten im Unterricht. In Zusammenarbeit mit Lehrern und Schülern entwickelte die Gruppe Leitlinien, auf die die Hausordnung und die allgemeinen und klassenspezifischen Regeln aufbauen.

Die Lehrer arbeiteten in der sogenannten "VERENO"-Gruppe nun verstärkt daran, die abstrakten Leitlinien mit Leben zu füllen, und haben einiges auf den Weg gebracht: Die neue Hausordnung wurde erstellt und mit den Schülern besprochen. Auf Grundlage der Leitlinien haben die Klassen ihre spezifischen Klassenregeln entwickelt.